Design Thinker müssen gnadenlose Fragen stellen. Denn nur so erfahren sie die tatsächlichen Bedürfnisse. Fragen dürfen auch nicht zu oberflächlich oder vage sein, denn schließlich wollen wir die Fantasie anregen, das Offensichtliche ansprechen und manches Mal sogar provozieren. Gar nicht so einfach... oder doch?

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Fragen zeigen oft eine Momentaufnahme der Vergangenheit, nicht der Zukunft und lassen den Befragten darüber nachdenken, was er oder sie just in diesem Moment will und nicht, worin die eigentliche Not besteht. Fragen dürfen auch nicht zu oberflächlich oder vage sein, denn schließlich wollen wir die Fantasie anregen, das Offensichtliche ansprechen und manches Mal sogar provozieren. Deswegen sollten sogenannte Killerfragen offen, provokativ und manches Mal sogar haarsträubend sein, um wirklich zu wirken. Ein paar solcher Fragen, mit denen Sie bekannte Sachverhalte auf ganz neue Weise analysieren können, sind zum Beispiel:

Beispiel: Fragen zu Produkten und Dienstleistungen

  • Wir haben 1 Minute Zeit und 140 Zeichen, um neue Kunden über Twitter zu gewinnen. Wie lautet die Botschaft?
  • Was könnten unsere Mitbewerber machen, damit unser Produkt/Dienstleistung überflüssig wird?

Fragen an den Kunden

  • Welche neue Technologie könnte dafür sorgen, dass unsere Firma überflüssig wird?
  • Was könnte ein Mitbewerber heute Abend machen, um uns die ganze Nacht wach zu halten?

Weiterführende Links

Gerstbach, I. (2017): 77 Tools für Design Thinker. Offenbach: GABAL Verlag.
DT16: Die Kunst, die richtige Frage zu stellen
DT13: Warum Neugierde eine wichtige Erfolgseigenschaft ist
Frisch, Max (1998): Fragebogen. Suhrkamp Verlag

Alle Podcastepisoden aus der Spezial-Serie

 

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