DT148: Wie du Aufschieberitis vermeidest und wieder ins Machen kommst

Kaum jemand kennt nicht das Phänomen des Aufschiebens. Denn irgendwie gibt es immer gute Gründe, warum wir Dinge nicht gleich erledigen. Eigentlich kannst du ja das, was du heute machen wolltest, getrost auch erst morgen erledigen. Oder? Aber wer unangenehme Dinge regelmäßig vertagt, weil zum Beispiel die Motivation fehlt, der wird über kurz oder lang Probleme haben seine Ziele zu erreichen. Was du dagegen tun kannst, erfährst du in dieser Episode.

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Die Ursachen für die Aufschieberitis können vielfältig sein. Bei den meisten Menschen rührt sie aber nicht von Faulheit, sondern mehr von der fehlenden Motivation oder dem Druck, perfekt zu sein. Aber es gibt auch den impulsiven Typ, der sich schnell ablenken lässt und weniger spannende Tätigkeiten gerne aufschiebt.

Die Folgen können sehr drastisch sein: Nicht selten ist eine Depression die Folge, die unbedingt behandelt gehört. Stress, weitere Überforderung und vor allem fehlende Motivation stehen dann ebenfalls an.

Wie kannst du nun Aufschieberitis vermeiden

Um die Dinge nicht weiter aufzuschieben, benötigst du vor allem ein hohes Maß an Selbstreflexion, Änderungsbereitschaft und Kritikfähigkeit.

Wichtig ist, dass du dir bewusst überlegst, wie wichtig die Aufgabe ist, die du vor dich hinschiebst. Welchen Wert hat sie, um das eigentliche Ziel dahinter zu erreichen? Wie viel Energie solltest du wirklich hineinstecken? Mach das Bild des Ziels größer, dann wird die Aufgabe und die Angst davor automatisch auch kleiner.

Kennst du das Pareto-Prinzip? Es besagt, dass 80 % der Ergebnisse mit 20 % des Gesamtaufwandes erreicht werden können. Manches Mal braucht es gar nicht so viel Aufwand, wie wir befürchten.

Ein amerikanisches Sprichwort kann bei Aufschieberitis auch Abhilfe schaffen: "Eat the Frog". Wenn wir morgens als erstes einen lebenden Frosch verspeisen. Denn dann liegt das Schlimmste bereits hinter uns und wir können beruhigt durch den Tag gehen.

Weiterführende Links

DT102: Der Fluch der Aufschieberitis
Blog: Diagnose: Prokrastination als Flucht
Blog: Die vielen Verkleidungen der Aufschieberitis