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4x4 Design Thinking®


Wissen, was zählt

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4x4 Design Thinking®


Wissen, was zählt

Design Thinking verbindet das Denken und Handeln mit einer Methodik, die vor allem auf Flexibilität und Kreativität fördert. Ein bestimmtes Umfeld hilft dabei, das Verhalten zu formen, die Denkweisen zu verschieben und das Denken im Team zu fördern.

Es gibt ganz bestimmte Situationen in Projekten, bei denen Design Thinking besonders hilfreich ist, oder genau den Schub gibt, den das Projekt braucht, um gut aus den Startblöcken zu kommen oder um ein Hindernis im Projektverlauf zu nehmen. Zum Beispiel, wenn

  • die Kernherausforderung des Projektes noch nicht richtig greifbar ist oder im Vorfeld schlecht definiert war,
  • zu wenig Informationen vorliegen und deswegen noch nicht mit der Lösungsfindung begonnen werden kann,
  • im Projekt mit Herausforderungen gearbeitet werden muss, die einen starken Bezug zu einem menschlichen Bedürfnis haben oder
  • Probleme in einem wechselnden Kontext zu betrachten und zu bearbeiten sind.

Die Königsdisziplin für Design Thinking ist es, die richtige Fragestellung bzw. die korrekten Anforderungen im Projekt zu identifizieren oder zu hinterfragen. Keiner gibt es gerne zu, aber Stakeholder haben in Projekten häufig ganz eigene Agenden, denen sie folgen. Und in diesem Zusammenhang gilt es oft, den ein oder anderen „Smokescreen“ aufzulösen, um herauszufinden, was tatsächlich das grundlegende Problem oder die grundlegende Fragestellung ist, um auch die tatsächlich passende und geforderte Lösung zu erarbeiten.

Mit der 4x4 Design Thinking® Methode haben Sie eine Formel in der Hand, die Ihrem Unternehmen ermöglicht, die Vorteile von Design Thinking gezielt einzusetzen. Ohne großes Chaka-chaka, sondern durch Wissen, was zählt. Damit auch bei Ihnen Innovation kein Zufall ist.

Wenn Sie mehr zur 4x4 Design Thinking®Methode wissen wollen, kontaktieren Sie uns einfach !

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Was bringt Design Thinking


Innovation ist kein Zufall!

Was bringt Design Thinking


Innovation ist kein Zufall!

Design Thinking unterstützt Sie

  • zu erkennen, was wirklich auf dem Spiel steht. Entdecken Sie neue Wege. Und wiegen Sie bereits vor der tatsächlichen Umsetzung Kosten und Nutzen ab.
  • Systeme und Prozesse neu zu bewerten, um diese zu optimieren.
  • andere Menschen zu ermutigen, sich in Richtung nachhaltiger Verhaltensweisen zu bewegen.

Erleben Sie es selbst!

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Design Thinking Toolkit


Service Design für Wachstum

Design Thinking Toolkit


Service Design für Wachstum

Nachhaltige Lösungen, die Funktionieren.

Die Welt der Unternehmen ändert sich, und entsprechend müssen Unternehmen ihre Einstellung grundlegend ändern: Innovationen ohne Emotionen sind uninteressant, Produkte, die nicht ästhetisch sind, langweilig, und ein Unternehmen ohne ethisches Mindset ist untragbar. Die Herausforderung für Unternehmen sind zahlreich und liegen vor allem darin, schnell genug in diesem Wandel zu agieren. Um erfolgreich zu sein, braucht es ein neues Modell.

Wie das im Detail aussehen kann, welche Methoden Sie dazu brauchen und was sich als Fallstricke entpuppen könnte, zeigen wir Ihnen gerne persönlich in einem Workshop oder bei der Implementierung dieses Mindsets in Ihrem Unternehmen. Oder Sie hören mal in unseren Podcast rein und lassen sich auditiv in die spannende Welt des Design Thinkings entführen.

Perspektiven der Innovation

Perspektiven der Innovation

Die Botschaft von Design Thinking

Der Begriff „Design“ hat in diesem Kontext nichts mit der Ästhetik von Produkten zu tun, sondern bezieht sich auf die Geisteshaltung, mit der in Projekten an der Entwicklung von Produkten und Kunden-erfahrungen gearbeitet wird. Er stammt aus der Annahme, dass Designer die Welt um sich herum anders wahrnehmen als andere Berufe, weil sie grundsätzlich emotionale, kognitive oder ästhetische Erfahrungen als problematisch betrachten, die (auf welche Weise auch immer) das Wohlergehen von Menschen beeinträchtigen.

Designer gehen dabei in ihrem Erkenntnisprozess immer so vor, dass sie zunächst Probleme identifizieren, erkennen und benennen, bevor sie dann mit einer Lösungssuche starten.

Nimmt man im Unternehmen einen solchen Blickwinkel ein, eröffnet man dadurch eine andere Perspektive auf Innovation – weg von der technischen Seite - hin zum menschlichen Erleben. Und das ist eben für das Bestehen eines jeden Unternehmens essenziell wichtig. Neugierig geworden? Sprechen wir über Ihr Projekt!

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Die Experten


Das Team rund um Ingrid Gerstbach

Die Experten


Das Team rund um Ingrid Gerstbach

Vielseitig, Branchenunabhängig, persönlich - und immer einzigartig

Gerstbach Design Thinking verbindet ein gemeinsames Denken: Die richtige Methode und das Wissen um den Einsatz der Techniken entscheiden über Erfolg und Motivation von kreativen und innovativen Lösungen. Wir verstehen jede unserer Aufgabe als erfüllend, lösungsorientiert und immer individuell.

In unseren Seminaren, Workshops und Vorträgen vermitteln wir, wie auch Sie es schaffen, innovativ und kreativ zu überzeugen, Probleme zu lösen, Menschen positiv zu beeinflussen, Sachlichkeit mit Emotion zu verbinden und Begeisterung zu wecken.
Dadurch gewinnen Sie Menschen für Ihre Ideen, schaffen mehr Wert und sind wettbewerbsfähig - mit Ihren Produkten, Services und Meinungen.

Unternehmen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum verlassen sich auf uns, um Innovation, Kreativität und Empathie als Teil ihrer Kultur einzuführen und zu leben. Und diese Aufgabe nehmen wir sehr ernst.

Das interdisziplinäre Team

Design Thinking und Innovation bedeutet für uns Leben, Neugierde, Offenheit, Leidenschaft. Dass unsere Kunden das an unseren leuchtenden Augen sehen und an der Kompetenz der einzelnen Berater und Trainer spüren und erleben, ist unser höchster Anspruch. Deswegen arbeiten wir nur mit den Besten zusammen. Weil jeder Kunde etwas Besonderes ist und andere Bedürfnisse hat, stimmen wir das mit unserem Team ab und finden für Sie die passende Begleitung. Garantiert und immer mit Erfolg.

Die Köpfe

Kein Unternehmen kann es sich leisten, Innovation und Kreativität, sowie Empathie für Kunden, Lieferanten und MitarbeiterInnen zu ignorieren. Deswegen wächst auch unser Team ständig an. Da wir aber lieber arbeiten, als unsere Homepage zu aktualisieren, stellen wir Ihnen auf dieser Seite das Kernteam vor. Unsere Experten lernen Sie am besten im persönlichen Tun kennen und lieben.

Ingrid Gerstbach, Design Thinking Expertin

Die Design Thinking Expertin: Ingrid Gerstbach

Ingrid Gerstbach ist als die Expertin im deutschsprachigen Raum gefragte Vortragsrednerin, Beraterin und Buchautorin für Design Thinking und Innovationsmanagement.

Seit 2010 begleitet sie Unternehmen auf dem Weg zum Erfolg. Ihr Vorgehen: Ideenstifterin und Denkpartnerin statt Besserwisserin. Dabei weckt sie die schlummernde Kreativität in ihrem Gegenüber und arbeitet die individuellen Stärken von den Menschen im Unternehmen heraus. In ihrer Beratung vermittelt Ingrid Gerstbach empathisch, praxisnah und kurzweilig das Thema Innovation. Leidenschaftlich und engagiert bringt sie Unternehmen bei, aus Kunden und Mitarbeitern Fans zu machen, zu begeistern und zu motivieren.

Neben Betriebswirtschaft und Erwachsenenbildung in Wien hat sie Wirtschaftspsychologie in Hamburg studiert. Sie begeistert ihr Publikum durch Fachwissen, Praxisnähe und Ausstrahlung. Nebenbei ist sie gefragte Kolumnistin und bringt ihr Wissen als Innovationsexpertin in Universitäten ein. Mehr zu Ingrid finden Sie unter www.ingridgerstbach.com

 

Der analytische Verstand: Peter Gerstbach

Denken, analysiere, optimieren. Peter Gerstbach lebt diese Eigenschaften. Als Trainer und Berater schafft er es stets, sein Gegenüber zu verstehen und Lösungen zu finden, die einerseits funktionieren und andererseits alle Seiten zufriedenstellen. Neben schlüssigen Argumenten findet er immer einen Weg, um aus der schwierigsten Herausforderung das Beste zu machen und daraus zu lernen.
Gemeinsam mit Ingrid Gerstbach hilft er Unternehmen bei nachhaltiger Problemlösung und feilt an den Trainings, die dieses Wissen vermitteln und festigen. Dazu zieht Peter Gerstbach sein Know-how aus vielfältigen Projekten heran und verbindet fundierte Expertise mit seiner Ausbildung in Wirtschaftsinformatik und Informatik.

Peter Gerstbach ist auch der talentierte Schöpfer und Meister sämtlichen Bilder in den Design-Thinking-Büchern, den Unterlagen und Slides von Ingrid Gerstbach und auf dieser Seite. Mehr zu ihm und seiner Leidenschaft als Business-Analyst finden Sie unter gerstbach.at.

Unsere Experten: Viele Köpfe, ein Versprechen

Es gibt kein "Ich" im Design Thinking. Sondern Teamwork, gegenseitigen Respekt, Leidenschaft für Neugierde und Erfahrungen und viel Humor. Bei Gerstbach Design Thinking finden unsere Berater und Trainer mehr als nur einen Job. Sie finden Berufung und Zuhause. Sie finden einen Ort, wo menschenzentriert gearbeitet wird, der Kreativität, Service und Qualität lebt. Gemeinsam verändern wir die Art und Weise, wie die Welt über Innovation, Empathie und Kreativität denkt. Wollen Sie Teil des Teams werden? Dann melden Sie sich bei uns!

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Nachhaltige Problemlösung


Das Warum und für wen

Nachhaltige Problemlösung


Das Warum und für wen

Kennen Sie diese Aussagen auch?

Im Kern jeder Design-Thinking-Entwicklung steht emotionales Engagement: ein tiefgehendes Verständnis für die Person, die den Prozess oder das Produkt erlebt. Menschen identifizieren sich mit Produkten und Unternehmen. Deswegen reicht es nicht, wenn Sie nur wissen, was Ihre Kunden bewegt. Sie müssen beginnen zu fühlen, was diese umtreibt.

So unterschiedlich all die Unternehmen auf den ersten Blick sein mögen, die wir in den letzten Jahren betreut haben, so verbinden sie doch im Hinblick auf die Anforderungen an Design Thinking einige Aussagen:

  • Wir sind nicht anders genug. Wir schaffen es einfach nicht, innovativ und kreativ zu sein.
  • Wir stecken zu viel Zeit und Geld in Initiativen, die nicht funktionieren.
  • Wir schwimmen seit Jahren in derselben Suppe und irgendwie ändert sich so gar nichts. Wir brauchen einen neuen Anstoß.
  • Der Markt, in dem wir agieren, ist schon lange gesättigt. Es ist sehr schwer, hier Wachstumsmöglichkeiten zu finden.
  • Wie können wir Innovation und Kreativität in unsere risikoscheue, von Informationen und Daten abhängige Firma bringen?
  • Wie können wir unsere Ängste überwinden und mehr experimentieren?

Stay foolish, stay hungry

Unser Appell an Sie lautet, neugierig zu bleiben, sich den Herausforderungen zu stellen und wettbewerbsfähig zu sein. Gerstbach Design Thinking begleitet Sie gerne auf Ihrem Weg.

Wir wissen, dass sich die Umwelt ständig und stetig ändert und die Themen sich bewegen. Mit der Entwicklung wachsen auch die Anforderungen an Problemlösungen. Gemeinsam bringen wir all das zusammen, damit Sie sich in diesem Umfeld gut bewegen und vor allem stetig verbessern.

Lassen Sie es uns gemeinsam herausfinden: Wo und wie könnte bei Ihnen Design Thinking eingesetzt werden?

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Implementierung von Design Thinking


Know-How Transfer in Ihr Unternehmen.

Implementierung von Design Thinking


Know-How Transfer in Ihr Unternehmen.

Individualität als Ausgangspunkt

Um die besten Ergebnisse für Ihr Unternehmen zu erzielen, ist es wichtig, dass Sie individuell und abgestimmt auf Ihre persönliche Herausforderung mit neuen Mitteln reagieren. So sehen Sie sicher einer erfolgreichen Zukunft entgegen.

Wir konzentrieren uns auf die Menschen im Unternehmen und helfen ihnen bei der persönlichen Entwicklung und Veränderung. Durch gezielte Beobachtungen und Analysen, wie eine spezielle Organisation detailliert aufgebaut ist, welche Angebote geliefert werden und wer die Kunden sind, helfen wir Ihnen, dass Sie zukünftig selbstständig die Herausforderungen meistern. Das Format bestimmen Sie - genauso wie die Inhalte, die zu Ihrem Unternehmen passen. Wir stellen uns auf Ihren Bedarf ein, holen Ihre Mitarbeiter da ab, wo sie stehen. Und begeistern mit neuen, kreativen und innovativen Lösungen Ihre Kunden.

Viele Kunden kommen zu uns, weil sie innovativer und kundenorientiert denken wollen und intern die Probleme anpacken möchten. Sie sind bereit, neue Wege zu gehen und andere Möglichkeiten zu erkunden. Das sind alles wichtige und sicherlich auch richtige Anliegen. In der Regel beginne ich aber damit, dass ich zunächst die Soll-Situation betrachte: Was sollen die neuen Produkte, Dienstleistungen, Marken oder Geschäftsmodelle sein, die das Unternehmen zukünftig liefern möchte? Dadurch erkenne ich die Verhaltensweisen, die das Unternehmen für die Zielerreichung anstreben muss.

Ich starte jedes Entwicklungsprojekt damit, indem ich die Kultur meines Kunden und das momentane Setup analysiere. Danach gleiche ich es mit den derzeitigen Unternehmenszielen ab.

Erfolgreiche Unternehmen stellen sich üblicherweise drei Fragen:

  1. Warum müssen wir innovativ sein?
  2. Welche Arten von Innovation ist für uns die richtige?
  3. Wie können wir innovativ werden?

Die Antworten darauf führen zu einem klaren Auftrag, entwickeln einen genauen Fokus und ermöglichen, die Mitarbeiter so zu unterstützen, wie es notwendig ist.

Ich sehe mich als Entwicklungshelferin und Problemlöser für Unternehmen. Meine Aufgabe liegt darin, Unternehmen zu helfen, die für sie richtigen Antworten auf ihre Probleme zu finden und sie zu stärken, langfristig erfolgreich in ihren eigenen Innovationsanstrengungen zu agieren.

Wollen Sie mehr wissen? Lassen Sie uns darüber sprechen!

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Fragen Sie Ihre Entwicklungshilfe für Innovation


Sie haben die Fragen - wir die Antworten

Fragen Sie Ihre Entwicklungshilfe für Innovation


Sie haben die Fragen - wir die Antworten

Im Laufe der Zeit haben sich eine Menge an Fragen gesammelt, die wir an dieser Stelle gerne beantworten. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, melden Sie sich doch einfach - und wir sprechen gemeinsam darüber. Ich freu mich :)

Hier sind die original Fragen. Bitte einfach auf das "+" klicken, um sie zu öffnen.

+ Was ist der Unterschied zwischen Design Thinking und anderen Methoden?

Design Thinking ist eine bewährte und wiederholbare Problemlösung Methode, die Sie in jedem Unternehmen einsetzen können, um außergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen. Design Thinking ist ein iterativer Prozess, der im Mittelpunkt den Menschen stellt, und der sich mindestens genauso lange mit dem eigentlichen Problemfeld wie mit der Lösung beschäftigt.

+ Ich bin Student/In und bräuchte Ihre Unterstützung. Können Sie mir kurz helfen?

Ich freue mich, wenn ich StudentInnen bei der Weiterbildung unterstützen kann und noch mehr, dass es so reges Interesse an dem Thema Design Thinking gibt :) Das ist großartig! Im Moment betreue ich parallel sogar einige Arbeiten. Allerdings ist diese Form der Arbeit für mich sehr zeitaufwendig, denn mir liegt Qualität sehr am Herzen. Deswegen haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich zur Zeit ausnahmslos keine Interviews gebe oder auf diesbezügliche Anfragen antworten kann! Allgemeines wie „Was ist Design Thinking“, "Was sind die besten Techniken" oder „Wo kann man Design Thinking einsetzen?“ finden Sie u.a. auf dieser Homepage, in meinen Büchern und in meinem Podcast.

+ Was ist eine "Jam Session"?

Jam kommt aus dem Englischen und bedeutet „improvisieren“, eine Session ist eine „Sitzung“ bzw. „Veranstaltung“. Gemeint ist ein zwangloses Musizieren von Musikern, die sonst nicht in einer Band zusammenspielen. Genauso wie im Jazz werden in Unternehmen Jam Sessions gemacht, um neue Erkenntnisse zu fördern und lernen zu beschleunigen. Jazz Musiker spielen eine Art "aktives Experimentieren" - sie folgen ihren Ahnungen und bauen auf den Ideen anderer auf. Jam Sessions finden in offenen und kollaborativen Umgebungen in einem Team statt. Verschiedenen Spezialisten von verschiedenen Instrumenten und mit verschiedenen Hintergründen treffen auf Menschen mit verschiedenen Vorlieben, Stilen und Expertenlevels zusammen - wie im Design Thinking.

+ Kann Design Thinking gemeinsam mit agilen Methoden der Softwareentwicklung genutzt werden?

Scrum und Design Thinking schließen sich meinem Empfinden nach nicht aus, sondern ergänzen sich vielmehr. Scrum wird in der Softwareentwicklung genutzt, während ich Design Thinking in vielen verschiedenen Problemsituationen einsetze. Beide Methoden lieben interdisziplinäre Teams und haben ein iteratives Vorgehen.

+ Bei welchen Fragestellungen funktioniert Design Thinking nicht?

Design Thinking ist erstaunlich vielfältig, aber kein Allheilmittel. Überall dort, wo Sie bereits eine bestimmte Lösung einsetzen wollen/müssen/sollen, funktioniert Design Thinking nicht. Der Prozess erfordert nämlich vor allem eines: Ergebnisoffenheit.

+ Welche Voraussetzungen müssen für Design Thinking gegeben sein?

Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung habe ich aus der Vielzahl der Projekte ein paar wesentliche Gemeinsamkeit gefunden, die bei jeder erfolgreichen Umsetzung vorhanden sind. Daraus habe ich eine entsprechende Methode entwickelt und patentiert, das sogenannte 4x4 Design Thinking®.

  • 4 Faktoren des Mindsets: Offenheit, Empathie, Kommunikation, systemisches Denken
  • 4 Faktoren des Umfelds: multidisziplinäre Zusammenarbeit, Raum, Methoden und Projektauftrag
  • 4 Phasen des Prozesses: Empathie aufbauen, Definieren, Ideen entwickeln, Experimentieren und Testen
  • 4 Faktoren der Einführung: Kick-off-Meeting, Design Thinking Session (gemeinsam), Training, Design Thinking Session (durch Coachee)

+ In der Literatur tauchen mal sieben oder mal fünf Phasen auf. Sie Bauen auf eine spezielle Methode mit 4 Schritten auf. Welches Modell stimmt nun?

Design Thinking ist für mich mehr als ein Prozess, es ist ein Mindset, um auf kreative Art und Weise Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Wichtig ist zu erkennen, dass das richtig ist, was für Sie in der jeweiligen Situation am besten funktioniert. Trotz einiger Unterschiede gibt es aber einen gemeinsamen Konsens über die verschiedenen Schritte und deren Ergebnisse:

  • Verstehen Sie das Problem und bauen Sie Empathie zu Ihren Nutzern auf: Tauchen Sie in das Problemfeld ein und erarbeiten Sie sich ein erstes Verständnis über das Problem. Beginnen Sie damit, Menschen in ihrem Umfeld zu beobachten, sie an ihrem Arbeitsplatz zu besuchen, um so ein tiefes Verständnis für sie aufzubauen.
  • Interpretation der Ergebnisse: Um Ihre Fragestellung gegebenenfalls anzupassen.
  • Generieren Sie Ideen: Versuchen Sie in Brainstorming-Sitzungen so viele Ideen wie möglich zu erzeugen und den Lösungsraum zu erweitern.
  • Prototyping, Experimentieren und Testen: Das Erstellen von Prototypen und Feedback einholen, grenzt Ihren Lösungsraum wieder ein. Indem Sie die Lösungen dann testen, können Sie das Ergebnis verfeinern und verbessern.

+ Was sagen Sie zum agilen Manifest?

Design Thinking deckt sich zu 100% mit folgenden Sätze aus dem agilen Manifest:

  • Individuals and interactions over processes and tools
  • Customer collaboration over contract negotiation
  • Responding to change over following a plan

+ Verwendest Du wirklich Lego?

Wenn es in der jeweiligen Situation passt, natürlich. Gerade bei der Verwendung von simplen Materialien wie Lego sollten wir das Wort „todernst“ aus unserem Sprachgebrauch streichen und Bedenken überwinden. Lassen Sie Ihr inneres Kind raus: Das weiß, was es bedeutet, kreativ zu sein und Freude am Spiel zu haben.

+ Machen Sie wirklich nur Design Thinking Beratung?

Ja, das stimmt. Ich bin auf Design Thinking spezialisiert und mache neben Einführungen, Trainings und Projekten mit dieser Methode nichts anderes. Das Feld ist größer, vielfältiger und spannender als ich es vorher selbst gedacht hätte!

Malcolm Gladwell hat in seinem Buch „Überflieger“ die Idee der 10.000 Stunden-Regel besprochen. Darin zitiert er u.a. Studien von K. Anders Ericsson, die belegen, dass der Schlüssel, um Experte zu werden, darin liegt, dass Sie mindestens 10.000 Stunden in Ihrem speziellen Feld üben und praktizieren. Ob es wirklich auf Punkt und Komma genau 10.000 Stunden sind, sei dahingestellt, aber es ist wahr, dass Sie immer besser werden, je mehr Arbeit und Zeit Sie in ein und diesselbe Tätigkeit investieren.

Ich habe für mich mit Design Thinking eine wunderbare Möglichkeit gefunden, vielfältige Probleme zu lösen und unterschiedliche Menschen und Aufgaben kennenzulernen. Das erfüllt mich und macht mir große Freude und viel Spaß. Deswegen stecke ich meine ganze Zeit und Energie in die Fähigkeit, meine Design Thinking Kenntnisse zu verbessern, neue Methoden kennenzulernen und noch schneller zu helfen.

+ Was sind Mögliche Fragestellungen in der Praxis?

  • Wie motivieren wir unsere Mitarbeiter, ihr eigenes Wissen über ihre Arbeit weiterzugeben und anderen zugänglich zu machen?
  • Wie gestalten wir für unsere Kunden ein positives Erlebnis mit unserem Produkt/Service?
  • Wie können wir das Einkaufserlebnis von älteren Menschen in Supermärkten verbessern?
  • Wie können unsere Räume ansprechender für die interne Kommunikation gestaltet werden?
  • Wie können wir die Bedürfnisse unserer Kunden besser verstehen und erfüllen?
  • Wie wird unser Unternehmen für Kunden/Mitarbeiter attraktiver?
  • Was erwarten unsere Kunden von morgen?
  • Was bindet Kunden bei langen Laufzeitverträgen?
  • Wie kann unsere Marke besser positioniert werden?
  • Wie kann der Kontakt unserer Bürger mit der Stadt vereinfacht werden?
  • Wie sieht eine moderne Lösung für unseren Preiskatalog aus?
  • Wie können wir die Informationsübergabe zwischen Vertrieb und Produktion verbessern?
  • Wie verbessern wir die Kommunikation zwischen Innen- und Außendienst?
  • Wie schaffen wir es, im Projektgeschäft die strategischen Ziele des Unternehmens besser zu berücksichtigen?
  • Wie können wir Rechnungen zeitgemäß zustellen und dabei auch noch Kosten sparen?

+ Wie bist du selber zu Design Thinking gekommen?

Mich haben schon immer Menschen interessiert und deren Verhalten vor allem fasziniert. Das ist im Laufe meiner Tätigkeit als Unternehmensberaterin nur stärker geworden. Gleichzeitig habe ich bemerkt, wie viel Chancen darin liegen, wenn wir uns zuerst auf das eigentliche Problem besinnen und uns nicht auf die erstbeste Lösung stürzen. Design Thinking vereint genau dieses Denken für mich.

+ Wie ist Design Thinking entstanden?

Im Jahr 1969 hat der Sozialwissenschaftler Herbert A. Simon das Buch “The Sciences of the Artificial” geschrieben. Simon gilt als einer der einflussreichsten Sozialwissenschaftler des zwanzigsten Jahrhunderts und hat als Gründungsvater viel Vorarbeit bei mehreren der heute wichtigsten Bereichen der Wissenschaft wie der künstlichen Intelligenz, Informationsverarbeitung, Aufmerksamkeitsökonomie, Organisationstheorie, komplexe Systeme und Computersimulation geleistet. Sein Interesse galt vor allem der Kreativität und Innovation bei Entscheidungsfindungen und Problemlösungen. Dazu hat er drei Etappen der rationale Entscheidungsfindung ausgedacht: Intelligenz, Design, Auswahl (IDC).

Aufbauend auf Herbert A. Simon Arbeit schrieb Robert McKim 1973 das Buch “Die Erfahrungen in Visual Thinking”. Das Buch konzentriert sich auf die Art und Weise wie Wahrnehmungsdenkvermögen genutzt und verbessert werden kann - und wie mächtig diese Fähigkeiten sind, um die Welt zu verbessern und Ideen und Dinge zu verändern.

Schließlich erweiterte Rolf Faste in den 1980er Jahren in Stanford McKims Arbeit und erfand den Begriff “Design Thinking” als Methode des kreativen Handelns. In seiner einfachsten Form ist Design Thinking “eine formale Methode zur praktischen, kreativen Lösung von Problemen oder Fragen, mit der Absicht, eine bessere Zukunft herbeizuführen.” Es ist eine Methodik für die Verwirklichung Ihrer Ideen und Konzepte.

+ Wieso heißt es Design Thinking? Muss ich kreativ sein und zeichnen können?

Eine der häufigsten Fragen lautet, ob Sie grafisch oder kreativ begabt sein müsste, um Design Thinking anwenden zu können. Kurz und knackig: Nein. Der Begriff „Design Thinking“ setzt sich aus dem Wort „Design“ (lateinisch designare, also bezeichnen, gestalten) und dem Wort „think“ (lateinisch cogito, das für „überlegen und berücksichtigen“ steht) zusammen. Design Thinking ist also die Art zu denken, um durch die Befolgung einzelner Schritte ein Problem zu lösen. Nehmen wir ein Bild, um das zu verdeutlichen: Wenn wir Design Thinking als Busfahrt sehen, wäre das Mindset die Straße, an der wir entlangfahren. Ab und an halten wir an Stationen an, die die einzelnen Phasen repräsentieren, bis wir zum Ziel kommen.