Einträge in Denkfehler
Kein Platz für Querdenker?

Für die Arbeits- und Leistungsfähigkeit von Teams ist das Thema Zugehörigkeitsgefühl zentral. Gerade innovative Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass es nachdenkliche Positionen gibt und Gegenpositionen von Außenstehenden auf interessierte, wertschätzende Weise diskutiert werden. Dass so eine Haltung aber nicht einfach ist, zeigt u.a. das Experiment von Asch auf beeindruckende Weise.

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Was ist das Problem?

Einstein soll gesagt haben, dass wenn er nur eine Stunde Zeit hätte, um die Welt zu retten, würde er 55 Minuten alleine damit verbringen, das eigentliche Problem zu definieren und nur fünf Minuten auf die Lösungsumsetzung verwenden. Das bedeutet, dass wir, bevor wir zum Lösen eines Problems übergehen, zuerst einmal kurz innehalten und uns die Zeit und Mühe nehmen sollten, das Problem selbst zu verstehen. Wie das gehen kann, lesen Sie in diesem Blogbeitrag

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Wenn intelligente Menschen idiotische Entscheidungen treffen

Viele Entscheidungen in Meetings werden oft unter einem starken Gruppenzwang getroffen, der vor allem eines schafft: Mögliche Alternativen werden radikal ausgeschlossen. Stehen wichtige Entscheidungen an, entsteht schnell ein extremes Stressgefühl, Zweifel werden infolgedessen unterdrückt und das Streben nach Einheit dient als Mittel, diesen Druck weiter abzubauen. Der Blick für nüchterne Analysen der Sachlage geht verloren und mündet in einer kritiklosen Anerkennung der Gruppenmeinung.

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Warum es keine wichtigere Frage als "Warum" gibt

Kinder sind voller Fragen. Zunächst sind die Eltern stolz darauf und meinen darin eine besondere Gabe oder Intelligenz zu erkennen. Bis ihnen die Antworten ausgehen. Dann wird aus den Fragen nur mehr ein lästiges Bohren, dass mit einem "Weil ich es so sage." beendet wird. Dabei gibt es auch im erwachsenen Leben keine wichtigere Frage als die nach dem Warum.

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Warnung: Wollen Sie wirklich innovativ sein?

Die Mikrowelle, die Röntgenstrahlen - viele Dinge des Alltags werden als pure „Zufälle“ gesehen. Dabei sind es die Experten, die sich mit Haut und Haar einer Sache verschrieben haben und Jahre in harte Arbeit gesteckt haben. Das, was wir dann gemeinhin als Zufälle titulieren, sind oft Begegnungen im Alltag, die jemand genauesten untersucht hat. Das ist nicht oft der Fall, die meisten von uns plagen sich lieber jahrelang, tagaus tagein, mit den selben Dingen herum, anstatt zu überlegen, wie wir etwas zum Besseren wenden könnten. Neugierig über die eigenen Fehler zu sein, ist dabei eine weitaus interessanter Haltung, finden Sie nicht?

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Wie Sie Gruppendenken im Innovationsprozess vermeiden

Jeder, der bereits ein Meeting, eine Brainstorming-Session oder auch nur bei einem Kaffeeklatsch dabei war, kennt das Phänomen, das auftreten kann, wenn mehrere Menschen aufeinandertreffen, dabei scheinbar ihr Hirn ausschalten und Dingen zustimmen, die sie unter normalen Umständen niemals gesagt hätten. Dieser Prozess, bei dem eine Gruppe an normalerweise kompetenten Menschen, schlechte Entscheidungen trifft, weil die eigene Meinung an die erwartete Gruppenmeinung anpasst, nennt sich Gruppendenken.

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4 Dinge, die Unternehmen von Startups lernen können

Es scheint, als würden Startups wie die Pilze aus dem Boden schießen. Für viele wirken sie gar wie eine hippe Modeerscheinung direkt aus Amerika, die in den nächsten Jahren genauso schnell wieder verschwinden wird, wie sie aufgetaucht ist. Dabei könnten sich gerade etablierte Unternehmen eine große Scheibe Wissen und Mindset von Startups abschneiden.

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Niemand ist so irre wie wir alle zusammen: Denkfalle Gruppendynamik

Wie geht es Ihnen, wenn Sie das Wort „Querdenker“ hören? Für viele ist der Begriff Sinnbild für Kreativität und Impulse, bei den meisten jedoch stößt das Wort auf Widerstand. Warum? Ganz einfach: Querdenker können unbequem sein und bedrohen für viele den eigenen Status Quo. Der Mensch ist aber von Natur aus ein Herdentier. Und Querdenker passen in den seltensten Fällen in Herden hinein, sondern zählen eher zu den schwarzen Schafen, die am Wiesenrand stehen, beobachten und vor sich hinkauen...

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Denkfehlerserie: Schwarz-weiß Denken

Wer länger nachdenkt, fällt bessere Entscheidungen? Stimmt nicht. Wer einfach mal loslegt, wird belohnt? Stimmt genau. Denn jeden Tag treffen wir eine Vielzahl an Entscheidungen - angeblich über 20.000 Entscheidungen alleine an einem Tag! Da lohnt es sich doch über das eigene Denken kurz mal zu reflektieren und die eigenen Handlungen zu hinterfragen.

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Mythos Multitasking

Gestern Abend ist es wieder passiert: Ich sitze mit meinem Vater an einem Tisch und bespreche etwas, als das Telefon läutet. Gleichzeitig höre ich ein mir bekanntes und unliebsames Geräusch aus der Küche: Das kochende Wasser hat den Topf verlassen… Während ich also mit dem Telefon in der Schulter eingeklemmt in die Küche laufe, höre ich meinen Vater weiterreden, beim Telefonat weiß ich auch nach 10 sek. noch nicht, wer eigentlich am andere Ende dran ist. Fazit: Mein Vater ist beleidigt, weil ich ihm nicht zuhöre, mein Gesprächspartner hat aufgelegt (und mit unbekannter Nummer angerufen) und die Küche sieht aus wie, naja, eh schon wissen…

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